7. Torziel Furin
Was weder Shylock noch Wagner, geschweige denn Schimrod wussten, Keller befand sich schon längst wieder in Uträa. Hinter dem Sumpf des Ostens, unweit des Totengräberpostens, befand sich die Burg Torziel Furin. Die Burg erhob sich auf einer schroffen Felsspitze, so als sei sie aus ihr emporgewachsen. Die Schildmauer war annähernd 3 Mann hoch und der Bergfried überragte alles andere auf imposante Art und Weise.
Keller bewohnte mit 150 Männern, die ihm mehr oder weniger treu ergeben waren, Torziel Furin. Er selbst wohnte nicht im Palas, sondern im Bergfried ganz oben, wo er eine herrliche Aussicht auf das Wesrin-Tal hatte.
Zur Burg gelangte man nur über einen gewundenen Pfad längs der Flanke des Berges. Nur 2 Mann nebeneinander hatten auf dem Pfad Platz, Reiter mussten sich hintereinander den Berg hoch schlängeln.
Einst gehörte die Burg dem Magier Merik. Wo Merik sich aufhielt und warum er die Burg verwaist zurückließ, darüber zerbrachen sich die Erzmagier den Kopf. An einen Tod von Merik wollte niemand glauben, hätten die Magier doch sonst ein Zeichen erhalten. Wie Keller an die Burg gelangt war, das allerdings war ein Mysterium. Nun war es zu spät, etwas daran zu ändern, Torziel Furin galt als uneinnehmbar. Kellers Ambitionen beschränkten sich nicht nur auf territoriale Interessen, nein, er war auch an der Magie außerordentlich interessiert. Diverse magische Apparaturen, zurückgelassen von Merik, beanspruchten einen großen Teil seiner Aufmerksamkeit. Bisher war es ihm nicht gelungen, den Verwendungszweck oder gar die Funktionsweise zu ergründen. Er hatte allerdings einen Plan: Sollte es ihm gelingen, eine bestimmte Person gefangen zu nehmen an der der Allesverschlinger interessiert war, müsste es ein leichtes sein, bestimmte Informationen aus dem Munde des Allesverschlingers zu erhalten. Eben solche Informationen, die dieser ihm bisher immer verweigerte.

Starke Geschichte! Gefällt mir gut, ich bin schon ganz gespannt, wie es weitergeht!
Kommentar von Fokko vom Fantasy-Blog — 26. März 2009 @ 01:18
Und jetzt habe ich auch eine Frage an Schimrod: “Schimrod, Wagner wird als ‘Klein, aber superbreite Schultern’ beschrieben. Ist er vielleicht ein Zwerg?
Kommentar von Fokko vom Fantasy-Blog — 26. März 2009 @ 23:19
Oh, ich würde vorgreifen wenn ich das verraten würde, aber ja, es kann durchaus sein!
Kommentar von admin — 27. März 2009 @ 08:27
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Trackback von FRANK — 4. Juli 2010 @ 06:13