Schimrod-Blog


Liebe Leser, ich werde hier eine fiktive Geschichte über Schimrod
schreiben. Bitte stellen Sie Schimrod eine Frage, dann werde ich versuchen,
originelle Fragen in meine Geschichte einzuarbeiten. Die Fragen sollten so
gestellt werden: "Lieber Schimrod, ich habe folgendes Problem, es ist
so......... . Kannst Du mir helfen?" Die Fragen können genauso fiktiv sein
wie die Geschichte. Ich werde sie als eine Art Brainstorming benutzen, also
können sie durchaus die Story beeinflussen. Ich wünsche Ihnen beim Lesen
genauso viel Spass, wie ich ihn beim Schreiben habe.

29. März 2009

9. Am Bahnhof

Abgelegt unter: Kann Schimrod helfen? — Tags:, , — Gabi @ 20:23

Schimrod und Wagner erreichten den Bahnhof. „Und jetzt, Wagner? Wie sollen wir nun Verbindung zu Meister Firienze aufnehmen?“ „Ganz einfach, ich habe hier einen Schlüssel. Er gehört zu einem Blechkasten. Mit diesem Schlüssel öffnen wir den Blechkasten, dann sprechen wir mit Firienze.“

„Aha, also so ähnlich wie telefonieren“, höhnte Schimrod. „Nun ja,“ antwortete Wagner, „früher benutzten wir tatsächlich eure Telekom, allerdings haben wir zur Bahn gewechselt, da die Telekom Menschen nach Informationen ausspähte. Da wussten wir noch nicht, dass Meister Schlehdorn von eurer Schienenbahn auch ausspähen lässt. Nun bleibt uns vorerst nichts anderes übrig, als auf dem Bahnhof zu reden, bis wir eine neue Vorrichtung ersonnen haben.“ Wagner nestelte an seinem Gürtel, an dem diverse Lederbeutel in unterschiedlicher Größe hingen. Seine kurzen, dicken Finger verschwanden in einem und kamen mit einem Schlüssel wieder zum Vorschein. Dieser Schlüssel trug die Ziffer 47 und beide machten sich auf die Suche nach dem Blechkasten, genannt Schließfach mit selbiger Nummer. Dieser ward schnell gefunden und Wagner öffnete, langte mit seiner Hand hinein und holte eine flache, unscheinbare Muschel heraus. Triumphierend sagte er: „Hier!“

Schimrod prustete los: „Das darf doch nicht wahr sein, eine Muschel, was sollen wir nur damit?! Ich dachte, hier liegt vielleicht etwas Bedeutsames oder Nützliches.“ „Sie ist nützlich, Schimrod, du wirst es sehen.“

Wagner spuckte in die Muschel, verrieb die Flüssigkeit mit den Fingern und hielt die Muschel vor sein Gesicht: „Meister Firienze, ich bin hier mit Schimrod. Seid ihr anwesend?“ „Wagner, ich bin höchst erfreut! So haben sich meine Hoffnungen erfüllt! Jetzt endlich werden wir unsere Pläne wahr machen können. Seit vielen Jahren kann ich wieder hoffen. Wir müssen nun alles Weitere besprechen.“ tönte eine Stimme aus der Muschel. Schimrod stand der Mund offen, er vergaß sogar zu schlucken. „Mund zu, Schimrod,“ zischte Wagner, „wie sieht das denn aus? So steht doch kein Edelmann da!“ Gehorsam klappte Schimrod den Mund zu. Die Stimme sprach nun weiter: „Es hat sich Neues ergeben, wir mussten flugs und geschmeidig einen neuen Plan schmieden. Hört also gut zu:

Keller befindet sich nicht mehr hier, er hat sich nach Uträa aufgemacht. Sokimakai weiß Bescheid. Er befindet sich in diesem Moment auf dem Weg in die Karpaten. Er wird euch unterwegs treffen. Schimrods neues Schwert hat er im Gepäck, des weiteren deine Streitaxt, Wagner. Beides werdet ihr zu gegebener Zeit erhalten. Ihr benutzt die HUB-Plattform nach Uträa und macht zuerst Keller unschädlich.

Leider ist ein Zschockalt hier angekommen. Warum, wissen wir nicht. Seid also sehr vorsichtig, am besten, ihr vernichtet diesen. Sobald ihr Keller ausfindig gemacht habt, müsst ihr ihn foltern und nach Merik befragen. Das ist sehr wichtig! Merik muss unbedingt gefunden werden! Entweder ihr tötet anschließend Keller, oder ihr bringt ihn zu Magus Wesnogir. Die erste Wahl muss sein, Keller zu Wesnogir zu bringen, aber keinesfalls darf Keller entkommen. Bevor er entkommt, muss er sein Leben verlieren.

Die Krug habe sich wieder erhoben, das ist ein schlechtes Zeichen. Es bedeutet, der Allesverschlinger ist erstarkt. Sie erscheinen verstärkt um Burg Ehb, es scheint, als würden sie von dort ausschwärmen. Ihr solltet Burg Ehb säubern. Ist dies alles geschehen, planen wir weitere Schritte.

Wenn ihr in Elddim angekommen seid, geht zum Gasthof “Zum Schweinehirten”. Dort erwartet euch Gwinneth.“

Die Stimme verstummte und Wagner verstaute die Muschel wieder im Schließfach.

“Wagner, bisher hielt ich dich für, gelinde gesagt, durchgeknallt, aber was soll ich nun sagen? Inzwischen bin ich geneigt, dir alles zu glauben.” Wagner grinste sein breitestes Grinsen. “Schimrod, Schimrod, es wird schon noch mit dir, glaube mir. Doch nun müssen wir nachdenken. Heute können wir nicht mehr viel machen. Zu dir nach hause können wir nicht gehen, aber wir brauchen ein Lager für die Nacht. Morgen machen wir uns auf den Weg in die Karpaten. Also wird unsere vordringliche Suche die nach einem Nachtlager und Essen sein.” “So sei es, Wagner.”


1 Kommentar »

  1. Streitaxt? Ja, langsam glaube ich, dass Wagner tatsächlich ein Zwerg ist. *freu* Und wieder eine sehr schöne Fortsetzung der Geschichte. Weiter so!

    Kommentar von Fokko vom Selbstversorger-Blog — 30. März 2009 @ 13:21

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